Der Salbei gehört zu den Kräutern, die im Mittelmeerraum heimisch sind, bei uns aber auch gut gedeihen. An der richtigen Stelle im Garten gepflanzt wuchert er über mehrere Quadratmeter.

Sein Spezialgebiet ist die zusammenziehende und desinfizierende Wirkung. Dadurch wirkt er gut bei Halsschmerzen und ist bei Halsentzündungen aller Art die Pflanze der Wahl.

Der Salbei hat ausserdem eine ausgesprochen schweisshemmende Wirkung. Genauer betrachtet hat der Salbei so vielfältige Heilwirkungen, dass man ihn zu Recht fast als Allheilmittel bezeichnen kann.

Haupt-Anwendungen: Halsschmerzen,
Schwitzen,
Heilwirkung:
adstringierend,
antibakteriell,
blutstillend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
krampflösend,
tonisierend,
Anwendungsbereiche:
wissenschaftlicher Name: Salvia officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Sage
volkstümliche Namen: Altweiberschmecken, Edelsalbei, Echter Salbei, Garten-Salbei, Gschmackblatteln, Königssalbei, Kreuzsalbei, Muskatellerkraut, Sälvel, Salf, Salfat, Salser, Scharleikraut, Selve, Zaffe, Zuffen, Zupfblatteln
falsche Schreibweisen: Saibei
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, d-Kampfer, Salviol, Salven, Betulin, Asparagin, Bitterstoff, Borneol, Carnosinsäure, Zineol, Flavonoide, Fumarsäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Ledol, Limonen, Menthol, Östrogenartige Stoffe, Oleanolsäure, Pinen, Sabinol, Salizylsäure, Saponine, Terpineol, Thujon, Thymol, Zink, Vitamine,
Sammelzeit: Mai oder September (vor oder nach der Blüte)

Anwendung & Einsatz

Die bekanntesten Einsatzgebiete des Salbeis beruhen auf seiner schweisshemmenden Wirkung, den Heilkräften gegen Halsschmerzen und stärkt die Lungen!

Doch der Salbei kann viel mehr. Man kann ihn gegen fast alle Erkrankungen einsetzen, sagt zumindest der Volksmund.

Ätherisches Öl – innerlich

Das ätherische Öl des Salbeis kann in niedriger Dosis innerlich eingenommen werden, wenn man über hochqualitatives Salbeiöl verfügt.

Es wirkt kräftigend, appetitanregend und krampflösend.

Bakterien werden abgetötet und Entzündungen gebremst.

Auch als ätherisches Öl hemmt der Salbei die übermässige Schweissbildung.

Gegen Erkrankungen der Atmungsorgane kann man Salbeiöl inhalieren.

Ätherisches Öl – äusserlich

Äusserlich wirkt das ätherische Salbeiöl bei verdünnter Anwendung wundheilend und adstringierend.

Es lindert rheumatische Schmerzen.

Innerlich als Tee

Als Tee kann man den Salbei gegen Halsentzündungen aller Art trinken. Er hilft auch gegen Husten, Kehlkopfentzündungen und andere Erkältungserscheinungen.

Man kann den Salbeitee auch in Fällen von Keuchhusten und Raucherhusten trinken. Er stärkt die Funktion der Lungen.

Sänger und Sprecher können den Salbeitee gegen Heiserkeit und Kehlkopfentzündung anwenden.

Der Salbeitee hilft auch bei der Verdauung, er stärkt den Magen und regt die Verdauungstätigkeit an. Er fördert den Stoffwechsel und hilft auch dabei Übergewicht abzubauen.

Bei zu starkem Schwitzen hemmt Salbeitee die Schweissbildung. Diese Fähigkeit kann man beispielsweise in der Pubertät nutzen, oder auch während der Wechseljahre, wenn man durch die Hormonumstellung zu Hitzewallungen und Schweissattacken neigt. Auch Nachtschweiss kann man mit Salbeitee lindern.

Da der Salbei östrogenartige Substanzen enthält, hilft er gegen allerlei Wechseljahrsbeschwerden und auch Menstruationsbeschwerden in jüngeren Jahren.

Bei stillenden Müttern bremst Salbeitee die Milchproduktion, was vor allem in der Abstillphase sehr nützlich sein kann und Milchstau verhindern hilft.

Zusammen mit Schafgarbe und Birkenblättern kann man Salbeitee bei Diabetes trinken. Man kann damit zwar keine schweren Fälle heilen, aber man kann die sonstige Behandlung und Diät unterstützen.

Auch die Schwitzneigung kann man durch Salbeiwaschungen oder Bäder bremsen, beispielsweise bei Fussschweiss.

Spülungen mit Salbeitee helfen gegen Weissfluss.

Gegen Entzündungen der Mundschleimhaut und Zahnfleischentzündungen kann man den Mund mit Salbeitee ausspülen.

Kräuteröl, die Wunderwaffe gegen Grippe

Nicht nur die klassischen Hausmittel wie Gurgeln, Ruhe und Flüssigkeit machen dem grippalen Infekt Beine. Auch Herbix, das Schweizer Kräuteröl, kann gegen grippale Infekte helfen. Ob Erkältungen, Muskelschmerzen, Bronchitis, Asthma oder Immunschwäche – der kleine Alleskönner kann den angeschlagenen Körper aufpäppeln. Doch wie wirkt Herbix eigentlich?

  • Inhaltsstoffe wie Rosmarin können die Durchblutung fördern, Krämpfe lösen und die Abwehrkräfte bei Infektionskrankheiten steigern.

  • Fichte und Thymian wirken entzündungshemmend und schleimlösend.

  • Kiefernadel zum Beispiel lindert Schmerzen.

  • Wachholder und Lemongras beleben, bringen den Kreislauf in Schwung und gleichen die erschöpften Energiereserven aus.

Herbix, kraftvoller Allrounder

Das Schweizer Kräuteröl ist ein Multitalent. Auf die verschiedenste Art und Weise kann es uns Linderung verschaffen:

  • Wohltuendes Bad: Es schenkt dem Körper wohlige Wärme. Noch schneller vertreibt es den Infekt mit natürlichen Beigaben wie Fichte, Eukalyptus oder Lemongras, essenziellen Wirkstoffen in der Kräutermixtur Herbix. Sowohl dem Schleim als auch Entzündungen können sie Beine machen.

  • Inhalieren: Das Kochdampfbad kann dem Infekt buchstäblich Dampf machen. Gerade mit natürlichen Zusätzen wie Salz, Kamillenblüten oder ätherischen Ölen macht es die Atemwege frei.

  • Weitere Behandlungsideen: Herbix in der Duftlampe, im Taschentuch, in Mundspülungen für den Mund- und Rachenraum oder als Massageöl für Brust und Stirn

Erfahren Sie mehr über die Inhaltsstoffe von Herbix, dem Schweizer Kräuteröl